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Medword Fachübersetzungen 

Ich habe keine Frage – wozu also weiterlesen?

Gute Fragen zu stellen ist oft schwieriger, als gute Antworten zu geben. Viele unserer Kunden stellen sehr grundsätzliche Fragen, weil sie noch nie mit Übersetzern zu tun hatten. Andere Fragen kommen seltener zur Sprache, weil sie nur unterschwellig angedacht oder womöglich bewusst unterdrückt werden. Nachfolgend finden Sie zahlreiche Antworten.
 

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Wie teuer sind Sie?

Unsere Preise bewegen sich auf moderatem Niveau im Rahmen der unverbindlichen Empfehlungen unserer Berufsverbände. Sie können gern hier unsere aktuelle Preisliste anfordern. Falls Sie bereits einen konkreten Text vorliegen haben, holen Sie besser gleich ein Angebot ein. Rufen Sie an, oder nutzen Sie hier unser Anfrageformular.

Wir machen ausschließlich Festpreisangebote. Wenn die Länge Ihres Textes feststeht, verrechnen wir exakt den veranschlagten Betrag und keinen Cent mehr. Selbstverständlich sind diese Angebote völlig unverbindlich. Fragen kostet nichts!

Das Volumen der meisten Texte können wir relativ einfach ermitteln. Maschinenlesbare Texte sollten hier keine Probleme bereiten. Auch viele Texte, die nur in gedruckter Form vorliegen, lassen sich gut quantifizieren. Grundsätzlich kann ein Festpreisangebot aber nur erstellt werden, wenn der Aufwand zum Ermitteln des Textvolumens nicht unangemessen hoch ist. Bei schlecht lesbaren Vorlagen oder stark verschachtelten Formaten (Internetseiten oder CDs) können traditionelle Kostenvoranschläge sinnvoller sein. Denkbar sind auch Projekte und Szenarien, die wir im Einvernehmen mit dem Kunden auf Stundenbasis verrechnen würden.

Als mündiger Verbraucher treffen Sie Ihre Kaufentscheidungen nach  eigenen Kriterien. Bedenken Sie aber, dass die Qualitätsunterschiede bei Übersetzungen wesentlich größer sind als die Preisunterschiede. Stark preisorientierte Kaufentscheidungen können daher sehr rasch kontraproduktiv werden. Den Ausschlag muss Ihr Vertrauen in den Anbieter geben. Genau dieses Vertrauen sollen diese Internetseiten schaffen.

Unsere Rechnungen können Sie per Überweisung oder Kreditkarte (Master, Visa, Diners) begleichen. In Wien sind auch Barzahlungen mit Skonto möglich. Wir verfügen über keine Online-Funktion für Kreditkartenkäufe, nehmen aber Ihre Kartendaten gern per Telefon oder Fax entgegen.
 

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Kann ich Ihre Kosten von der Steuer absetzen?

Insbesondere jüngere Mediziner müssen ihre Aufträge zuweilen aus der eigenen Tasche bezahlen. Wir wiederholen an dieser Stelle ausdrücklich unsere Einladung an diese (finanziell noch nicht so üppig ausgestattete) Zielgruppe. Gerade diese Kunden möchten wir um eine realistische Einschätzung unserer Preise bitten. Die Sache hat nämlich stets zwei Seiten. Natürlich sind hochspezialisierte Fachtexte etwas teurer als allgemeinere Texte. Andererseits lassen sich gerade diese Ausgaben in aller Regel von der Steuer absetzen.

Dienstnehmer in Österreich können diese Kosten im Rahmen des Jahresausgleichs als Werbungskosten absetzen. Niedergelassene Ärzte können sie im Rahmen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung als Betriebsausgaben absetzen. Auch in anderen Ländern existieren Regelungen dieser Art. Diese Möglichkeiten der steuerlichen Absetzbarkeit sollten Sie auf jeden Fall nutzen.

Bedenken Sie bitte stets, wenn Sie ein Angebot von uns erhalten oder Geld an uns bezahlen, dass Sie im Endeffekt nur einen Teil davon bezahlen müssen und wir nur einen Teil behalten können. Die Kostenwahrheit begünstigt also immer den Kunden.

Wenn Sie mit den Einzelheiten der steuerlichen Absetzbarkeit nicht vertraut sein sollten, verweisen wir Sie hier auf die Seiten unseres Steuerberaters. Er kennt das Thema und wird Sie gern beraten. Ferner bittet er um den Hinweis, dass kurze Ad-hoc-Informationen dabei gratis, längere Beratungsgespräche aber kostenpflichtig sind.
 

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Bekomme ich »Mengenrabatt«?

Bei großen Aufträgen besteht für Preisverhandlungen ein gewisser Spielraum, weil sie eine flexiblere Zeitplanung erlauben. Trotzdem wäre Mengenrabatt eine irreführende Bezeichnung, denn es ist nicht so, dass sich der Arbeitsaufwand mit zunehmendem Textvolumen reduziert. Zwar bewältigt man nach einer gewissen Phase des Einarbeitens mehr neuen Text pro Zeiteinheit, gleichzeitig wächst aber der Aufwand zum Nachbessern und Vereinheitlichen.

Bei sehr großen Textvolumina (etwa bei Büchern) muss der Aufwand zur nachträglichen Feinbearbeitung überhaupt auf ein Mindestmaß reduziert werden. Eine Arbeitsweise mit Rohübersetzung und anschließender Überarbeitung würde hier nicht mehr funktionieren. Vielmehr muss jeder Satz möglichst sofort in seine definitive Form gebracht werden. Wenn aber der erste Bearbeitungsschritt zugleich der letzte sein soll, erhöht sich folgerichtig der Zeitaufwand für diesen einzigen Schritt. Gewissenhafte Buchübersetzungen können somit nicht im »beschleunigten« Tempo durchgeführt werden.
 

Bekomme ich eine kostenlose Probeübersetzung?

Normalerweise nicht. Bei besonders großen, interessanten oder lukrativen Projekten würden wir aber eine Ausnahme machen.
 

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Wozu Preisvarianten bei sprachlicher Bearbeitung?

Zur Bearbeitung von wissenschaftlichen Manuskripten sind echte Redaktionsdienstleistungen meist sinnvoller als einfache Lektorate. Gleichzeitig sind sie auch anspruchsvoller. Der genaue Zeitaufwand variiert natürlich je nach Autor und Materie. Unabhängig davon werten gute Redaktionsarbeiten das Endprodukt bedeutend auf.

Einfache Lektorate umfassen die Bearbeitung von Texten innerhalb der vorgegebenen Satzgrenzen. Erfahrungsgemäß ist dies bei Kunden sinnvoll, deren Texte konsequent ein hohes Niveau aufweisen oder etwa bei Manuskripten, die den Rezensionsprozess praktisch schon erfolgreich durchlaufen haben. Auch in diversen anderen Szenarien können Lektorate die sinnvollere Variante sein.

Korrektorate bieten wir nur in Einzelfällen an. Rechtschreibfehler findet auch ein Textverarbeitungsprogramm, und Grammatikfehler reichen bereits hinein in das große Feld der inhaltlichen Präsentation. Der Übergang zu Formulierungsschwächen ist fließend. Gerade in englischen Texten von deutschsprachigen Autoren müssen wir Sätze oft umformulieren, um grammatische Konventionen zu bedienen. Korrektorat ist in diesen Fällen nicht mehr die richtige Bezeichnung.

Fazit: Unsere Varianten der sprachlichen Bearbeitung dienen vor allem der Kundenpflege. Von der Preisstaffelung profitieren wir im großen Zusammenhang nicht nennenswert. Vielmehr sind uns die Unterscheidungen deshalb wichtig, weil unschöne Missverständnisse drohen, wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht.
 

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Soll ich meine Texte übersetzen oder redigieren lassen?

Insbesondere bei wissenschaftlichen Beiträgen für englischsprachige Fachjournale stellen sich viele Autoren die Frage, ob sie den Text (a) auf Deutsch schreiben und anschließend übersetzen oder (b) gleich auf Englisch schreiben und danach überarbeiten lassen sollen. Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Für und gegen beide Methoden sprechen gute Gründe, die letzten Endes nur der Autor selbst gegeneinander abwägen kann.

Die Erfahrung zeigt, dass sich der Zeitaufwand zum Redigieren und Übersetzen von wissenschaftlichen Manuskripten ungefähr die Waage hält. Redigieren kann insofern angenehmer sein, als der Bedarf an Recherchen für Spezialterminologie geringer ist. Auf der anderen Seite sind in englischen Texten von deutschsprachigen Autoren fast immer die Zusammenhänge schwerer zu verstehen. Hinzu kommt, dass die Notwendigkeit des Zurechtrückens von sprachlichen Inhalten rasch Dimensionen annehmen kann, die bei übersetzerischer Neuformulierung niemals erreicht werden.

Übersetzen ist auch insofern angenehmer, als die Tätigkeit zwar anspruchsvoll, aber relativ gut definiert ist. Jede einsprachige Bearbeitung von inhaltlich komplexen Texten krankt daran, dass der gewünschte und erforderliche Umfang der Bearbeitung nie ganz klar wird. Dies gilt übrigens für alle Bearbeitungsformen, gleichgültig ob man sie als Redaktion, Lektorat oder Korrektorat bezeichnet. Auch schnittigere Anleihen aus der Literaturwissenschaft (Adaptation) oder dem Denglischen (Revision) können daran nichts ändern.
 

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Machen Sie inhaltliche Fehler?

Auflagenstarke Printmedien prägen stark unsere Vorstellung von geschriebenen Texten. Nur sind diese Texte sehr allgemeiner Natur, stammen von erfahrenen Vielschreibern und durchlaufen intensive Redaktionsprozesse. Also erscheint uns meist eindeutig, was wir im Alltag zu lesen bekommen.

Auflagenschwache Fachtexte sind inhaltlich komplexer, die Autoren sind weniger im Schreiben geübt, und beim Redaktionsaufwand muss gespart werden. Das wichtigste Kapital des Fachübersetzers sind daher nicht irgendwelche geheimen Vokabellisten, sondern ein möglichst gutes Interpretationsvermögen.

Oft muss der Fachübersetzer die Rolle eines Redakteurs quasi mit übernehmen. Das Produkt seiner Arbeit steht am Ende einer langen Kette von Einzelentscheidungen. Sehr oft sind diese Entscheidungen alles andere als eindeutig oder offensichtlich. Vielmehr wird diese Offensichtlichkeit, wenn der Übersetzer seine Sache gut gemacht hat, erst vom Leser hineininterpretiert.

Sehr wohl unterlaufen uns Fehler bei diesen Einzelentscheidungen. Gegenteilige Behauptungen wären vermessen. Dennoch können Sie sicher sein, dass Sie von uns wesentlich weniger Fehler sehen werden als von vielen anderen Anbietern.
 

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Machen Sie Tippfehler?

Eher selten werden Sie bei uns Fehler finden, die auf mangelnde Kompetenz oder Schlampigkeit zurückzuführen sind. Umgekehrt sind wir uns bewusst, dass vereinzelte Tippfehler im physiologischen Bereich menschlicher Fehlleistungen liegen. Auch Zeitdruck und die Intensität der inhaltlichen Gedankenarbeit für den jeweiligen Text kann für solche mechanischen Fehlleistungen eine Rolle spielen.

Nie ganz auszuschließen sind auch einzelne »Konkordanzfehler«. Diese sind fast ausschließlich darauf zurückzuführen, dass beim Umformulieren bereits geschriebener Sätze nicht alle Wortendungen erfasst werden. Solches Umformulieren kann durch eine redundante Arbeitsweise notwendig werden, aber auch ein Zeichen für besonderen Fleiß sein. Manche Konkordanzfehler können also paradoxerweise einen Mehrwert auf tieferer Ebene signalisieren.

Konkordanzfehler können auch über Satzgrenzen hinweg auftreten. Ebenso wie Tippfehler zuweilen irrtümlich als Rechtschreibfehler aufgefasst werden, können Konkordanzfehler als Grammatikfehler interpretiert werden. In Wahrheit handelt es sich um ein Phänomen der computergestützten Textverarbeitung, das zu Zeiten der Schreibmaschine noch weitgehend unbekannt war.
 

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Warum sind viele Übersetzer so schlecht?

Schlechte Erfahrungen mit Übersetzern scheinen weit verbreitet zu sein. Allerdings müssen wir bedenken, dass der Markt für Übersetzer zu jedem Zeitpunkt ein Tummelplatz für Neulinge ist, von denen nur relativ wenige eine langfristige Perspektive haben.

Und wir müssen bedenken, dass unser kritisches Auge vorwiegend Übersetzungen wahrnimmt, die als solche erkennbar und schon deshalb schlecht sind. Umgekehrt werden gute Übersetzungen schlicht übersehen und daher zu selten gewürdigt. Unser Eindruck ist also systemimmanent verzerrt.

Selbst nach Abzug dieser Faktoren sind schlechte Übersetzungen immer noch verbreitet. Bedenklich ist dabei weniger die Summe der Fehler. Offensichtliche Fehler sind bis zu einem gewissen Maß verbesserungsfähig und richten sich darüber hinaus selbst.

Schwerer ins Gewicht fällt die Summe der Schwächen. Diese können deutlich zu sehen, aber schwer zu erklären sein. Außerdem unterliegt das individuelle Profil an Schwächen zahlreichen Variablen. Auch die Stärken von guten Übersetzern sind durchaus unterschiedlich gewichtet. Wieder ist es die Summe der Stärken, die zählt.

Wahr ist: Starke Übersetzungen mit Fehlern sind um Welten besser als schwache Übersetzungen ohne Fehler. Allerdings können je nach Zweck der Übersetzung andere Wahrheiten wichtiger sein. Diese Unwägbarkeiten sind dafür verantwortlich, dass vereinzelt auch schwache Übersetzer lange ihrer Arbeit nachgehen können.
 

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Verwenden Sie Maschinenübersetzung?

Computer können nicht vernünftig übersetzen. Auch die gewaltigen Fortschritte in der Informationstechnik haben daran nichts geändert. Unseres Wissens kann Maschinenübersetzung nur in zwei Szenarien sinnvoll genutzt werden: Entweder die Ausgangstexte sind extrem gut standardisiert, oder die Ansprüche an die Verständlichkeit des fertigen Produkts sind extrem niedrig. Beides ist extrem selten.

Warum Computer gerade in dieser Disziplin so schlechte Ergebnisse liefern, ist gar nicht so schwer zu erklären. Der Grund liegt darin, dass Sprache nur bedingt auf logischen Gesetzmäßigkeiten beruht. Sicher arbeitet auch der menschliche Übersetzer mit Algorithmen, diese bilden aber nicht den Kern seiner Tätigkeit. Dass Übersetzen überhaupt möglich ist, verdanken wir nicht unserer individuellen Programmierfähigkeit, sondern unserer gemeinsamen Evolution.

Und dass die Grenzen der mathematischen Logik in der Sprache  schnell erreicht sind, zeigt schon die Tatsache, dass die besten Schachcomputer heute um den Weltmeistertitel spielen könnten, während selbst die leistungsstärksten Übersetzungssysteme immer noch klägliche Ergebnisse liefern. Schuld daran ist weniger die ungenügende Rechenleistung als die Unlogik der menschlichen Kommunikation.

Immerhin konnten in jüngster Zeit gewisse qualitative Fortschritte erzielt werden. Man setzt heute nicht mehr primär auf Algorithmen, sondern knüpft große Erwartungen an riesige Textsammlungen und überwältigende Rechenkapazitäten zum Kontextabgleich. Demnach sollen immer gewaltigere Volumina irgendwann eine kritische Übersetzungsmasse bilden, die sich in weiterer Folge selbst verwaltet. Durchaus möglich ist aber auch, dass in diesem Szenario immer unzuverlässigerer Datenmüll angehäuft wird.
 

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Können Österreicher überhaupt Englisch?

Gängige Vorstellungen von Muttersprachlichkeit im Zusammenhang mit Übersetzern lassen sich in kurzen Worten nicht angemessen diskutieren. Wir haben auch keinen Beweisnotstand: Viele Hunderte publizierte Übersetzungen und Redaktionsarbeiten in begutachteten englischsprachigen Zeitschriften sprechen für sich. Dennoch müssen wir das Thema aus den verschiedensten Gründen immer wieder einmal diskutieren und potenziellen Kunden vermitteln.

Folglich haben wir diese Diskussion in einen eigenen Bereich dieser Internetseiten ausgegliedert. Wir erörtern dort auch andere Themen wie Methoden der Preisberechnung oder die Kernkompetenzen von guten Übersetzern. Wenn Sie also Interesse an diesen Fragen haben, können Sie jederzeit unsere Antworten und Standpunkte nachlesen. Zur Themenübersicht gelangen Sie hier. Alle Themen fügen sich zu einem größeren Zusammenhang, der für viele potenzielle Kunden durchaus von Interesse sein könnte. Zur Schlussfolgerung gelangen Sie hier.

Wenn Sie bestimmte Texte bei uns vom Deutschen ins Englische übersetzen (oder im Englischen redigieren) lassen, liegen Sie mit dieser Entscheidung gewiss richtig. Wir können hier nicht die Frage diskutieren, ob womöglich ein anderer Anbieter existiert, der die gestellten Aufgaben noch besser erfüllen kann. Sehr wohl können wir Ihnen versichern, dass zu diesem besten aller Anbieter nicht einfache Auswahlkriterien führen.
 

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Können Österreicher überhaupt Deutsch?

Die Frage nach den sprachlichen Unterschieden zwischen Österreich und Deutschland ist bei wissenschaftlichen Texten weitgehend irrelevant. Aus welchem dieser Länder ein Übersetzer stammt, sollte allenfalls bei Texten mit stark landeskundlicher Prägung eine Rolle spielen. In allen anderen Bereichen ist der bildungssprachliche Konsens derart breit, dass sich diese Frage nicht stellt. Übrigens sind die Unterschiede zwischen amerikanischem und britischem Englisch ähnlich groß oder klein wie zwischen bundesdeutschem und österreichischem Deutsch.

Die jeweiligen Varianten sind so verteilt, dass man sie je nach Thema und Standpunkt beliebig hochspielen oder auch schlicht vergessen kann. Im Endeffekt muss man zugeben, dass die Unterschiede nur auffallen, wenn man die Übereinstimmungen übersieht. Hätten wir ein Sinnesorgan für die Summe der Übereinstimmungen, würden die Abweichungen unter die Wahrnehmungsschwelle sinken.

Amerikaner und Briten kommunizieren ebenso ausgezeichnet wie Deutsche und Österreicher. Aufgeschlossene Menschen werden die wenigen Unterschiede eher interessant als störend empfinden, und diese Aufgeschlossenheit reicht weit hinein in das Publikationswesen. Dass wir für deutsche Leser keine Kochbücher oder Lehrmaterial für Verfassungsrecht übersetzen, versteht sich von selbst.
 

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Bin ich gut genug für Sie?

Ja.
 

Sind Sie gut genug für mich?

Ja.
 

Erstellen Sie Statistiken oder Grafiken?

Nein.
 

Können Sie Daten frisieren oder erfinden?

Nein.
 

Können Sie bis gestern liefern?

Nicht in dieses Universum.

 

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 © 2009-07-14 Wilfried Preinfalk. Alle Rechte vorbehalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

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